Mission/Vision

kunstGarten fördert, produziert, archiviert zeitgenössische Kunst und vernetzt sie mit Wissenschaft und  dem Natur- und Kulturraum Garten und will  mit einem Programm aus allen Kunstsparten im Kunstraum Garten – wie auch mit Kunst im öffentlichen Raum – nachhaltig neue kulturelle Zugänge schaffen und unter anderem durch Bewusstseinsbildung im Sinne der Agenda  21 Lebensqualität verbessern. Ein besonderer Schwerpunkt ist der Gartenkunst gewidmet. kunstGarten bietet Zugang zu Musik, Literatur, Theater, Film und der bildenden Kunst:

“Kunst muss Menschen treffen können.  Kunst ist ein soziales Ereignis. Kunst und Kultur sind das internationale Medium der Verständigung zum Abbau von Vorurteilen.”

kunstGarten setzt kunst-arten in Beziehung zu G wie Garten, Gries, Graz, Globalität … Gender Mainstreaming

kunstGarten ist Museum und Kulturinitiative mit den Zielen:
– Bereicherung durch die Begegnung mit sowohl naturhaften, wie auch künstlerischen Phänomenen
– Zugang zu enem variantenreichen künstlerischen Umgang mit Räumen und/oder Pflanzen
– Manifestierung von Gartenräumen als Orte der Kunst

Diesem Ziel dient das Museumsmodul ARCHIV HORTOPIA:Kunst.Garten.Bibliothek und ein vielfältiges Jahresprogramm von öffentlichen Veranstaltungen und Projekten, die sich in unterschiedlicher Weise mit dem Thema Natur/Kultur auseinandersetzen und dafür im Speziellen “Garten”, den geschaffenen Freiraum, als Medium nutzen: realer und virtueller Kunstraum der Menschheit. Der kunstGartenService recherchiert in Kunst- und Pflanzenfragen, berät und hilft bei der Umsetzung.

AUSSTELLUNGEN
Gartenkunst/Landschaftsarchitektur, zeitgenössische Bildende Kunst, Medienkunst

AUFFÜHRUNGEN
Film, Musik, Theater, Literatur, Filmkunst

BIBLIOTHEK/VIDEOTHEK
Medienskulptur Gartenbibliothek, eine Präsenz- und Leihbibliothek / Filmsammlung

GARTEN ALS KUNSTRAUM
Flora Performing, Gartenarchiv, Rosarium

Gärten transportieren wie gebaute Architektur die ästhetischen und funktionalen Vorstellungen ihrer SchöpferInnen und die kulturellen Bedingungen ihrer Entstehung. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Gärten und Gartentheorien zeigt deutliche Parallelen zu den feudalen und bürgerlichen Gesellschaftsverhältnissen ihrer Epochen. Die philosophische Diskussion über Kunst- und Naturästhetik steigt aus mythologischen Wurzeln im Paradies in die Tatsachen der urbanen Lebenswelt unserer Gegenwartserfahrung, wo Gärten Naturerfahrung vermitteln und Orte intimer und unbefangener Öffentlichkeit sind.

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Gladiolen / Rose Maréchal Niel / Hartmut Skerbisch: FRAKTAL / Matta Wagnest WOLKENKUGEL / Gartenführung / Hartmut Skerbisch SPHÄRE 235

Dieses Wissen und der Umstand, dass jeder Garten im urbanen Umfeld ein erhaltenswerter Schatz ist, sollte das besondere Interesse der BewohnerInnen, Kulturschaffenden und Kulturbeauftragen auf die Gärten und Parks der Stadt lenken.

Der gemeinnützige Verein kunstGarten will mit seinen Jahresaktivitäten einen Beitrag zur sozialen und kulturellen Belebung des bisher eher vernachlässigten 5. Grazer Stadtbezirkes leisten. Ausgehend von der bisher ebenso eher vernachlässigten Kunstgattung “Gartenkunst” werden regionale ud überregionale künstlerische, wissenschaftliche und soziale Projekte vernetzt, deren thematischer, virtueller oder realer Ort Natur/Garten ist.

Die Ziele des spartenübergreifenden Projekts verfolgen neue Perspektiven von Kunstintegration und Kunstverständnis und bieten damit eine bisher in dieser Form noch nie realisierte Auseinandersetzung mit einem wichtigen Kulturthema.

Ausgehend von den lokalen Gegebenheiten und anknüpfend an das aktuelle und stark wachsende Interesse weiter Bevölkerungsschichten an “Natur” will kunstGarten mit seinen Vorhaben vor Allem neue und integrative Zugänge zu einem kritisch-solidarischen Welterleben und -gestalten im Spannungsfeld von Natur und Kultur initiieren, fördern und vermitteln. Damit soll de kulturelle Identität der “Gartenstadt” Graz gestärkt und mehr Lebensqualität für die BewohnerInnen der Landeshauptstadt geschaffen werden.

Garten ist Kult- und Kulturraum für alle Generationen gleichermaßen und ist damit Medium für Inspiration, zwischenmenschliche Interaktion und Toleranz: ein Raum, der Kunst zulässt.

“Wenn die Erkenntnis den Verlust des Garten Eden bewirkt hat, brauchen wir die Kunst, um überleben zu können.” Irmi Horn