Ausstellung/Exhibition

Präsentation zum Internationalen Unesco-Jahr des nachhaltigen Tourismus 11. – 14. Mai. TRAUMURLAUB – schief gelaufen?

Sanfter Tourismus auf den Malediven, Foto M. Krennmayer

Irmi Horn: BegrüßungWelcome

Mag.a Katschner & SchülerInnen

Selina Salzner, BACK TO THE NATURE

E-Lang Board, Eliam & Benjamin

TRAUMURLAUB – schief gelaufen?

In einer Kooperation  kunstGarten und  Ortweinschule Graz – SchülerInnen (1XHMNI) der Fachrichtung Film und Multimedia Art Ortweinschule Graz, Mag.a Agnes Katschner werden Aspekte des nachhaltigen Tourismus beleuchtet und künstlerisch dargestellt. (- 14. Mai)

Beim Projektstart Do 6. April mit Mag.a Agnes Katschner und den SchülerInnen der Klasse 1XHMNI Film & MultimediaArt HTBLVA Ortweinschule gab es ein „Einführungsseminar“ durch & Irmi & Reinfrid Horn und Ewald Gynes im kunstGarten. Die Überlegungen, Skizzen und Filme zu diesem Thema werden 4 Tage lang zu sehen sein. Von der Generalversammlung der Vereinten Nationen wurde das Jahr 2017 zum „Internationalen Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung“ ausgerufen. Zuständig für die Organisation und Durchführung des Internationalen Jahres ist die Welttourismusorganisation UNTWO. Diese ist in Zusammenarbeit mit Regierungen und anderen internationalen und regionalen Organisationen für die Umsetzung verantwortlich und wird der UN-Generalversammlung berichten. Das Internationale Jahr des nachhaltigen Tourismus für Entwicklung zielt laut UNTWO darauf ab, relevante Entscheidungsträger im privaten und öffentlichen Sektor und die Öffentlichkeit hinsichtlich einer nachhaltigen Fremdenverkehrsentwicklung zu sensibilisieren und den Tourismus durch die Mobilisierung aller Akteure zu einem Katalysator für positive Veränderungen zu machen. Zudem kann nachhaltiger Tourismus für die Erreichung der Ziele der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung eine wichtige Rolle spielen, indem er zur Armutsbekämpfung, zum Schutz der Umwelt und zur Wertschätzung anderer Kulturen beitragen kann. Im Oktober 2016 hat Österreich offiziell die Präsidentschaft der Alpenkonvention von Deutschland übernommen und hat nun für die nächsten zwei Jahre den Vorsitz. Die Präsidentschaft wurde von Bundesminister Andrä Rupprechter unter das Motto „Schützen und Nützen“ gestellt und soll die drei Säulen der Nachhaltigkeit – Umwelt, Wirtschaft und soziale Aspekte – zum Ausdruck bringen, die notwendig sind um den Alpenraum nachhaltig weiterzuentwickeln. Beim „Einführungsseminar“ wurden einige Punkte für nachhaltigen Tourismus erarbeitet. Der persönliche CO2-Fußabdruck wurde erläutert. Der Fußabdruck einer Reise, alles, was wir tun, hat Folgen. Nicht nur im Urlaub. Eine Flugreise nach Mexico Cancún– 14 Tage Aufenthalt und Besichtigungsfahrten setzen Treibhausgase von etwa 7000 kg frei. Eine 14-tägige Inlandsreise über 600km mit dem vollbesetzten PKW hinterlässt für eine Person etwa 300 kg CO2-Äquivalente. Bei einer Flugreise nach Mallorca– 14 Tage Aufenthalt und Besichtigungsfahrten hinterlässt eine Person einen ca 1300 kg schweren CO2 – Fußabdruck. „10 goldenen Regeln umweltverträglichen Reisens“: 1. Reiseziele in der Nähe suchen, sodass die Anreise im Zug, im Reisebus oder auf dem Schiff möglich ist. 2. Wenn das Flugzeug gewählt wird, dann die Möglichkeit des CO2-Ausgleichs nutzen 3. Öffentliche Verkehrsmittel vor Ort nutzen. 4. Angebote nutzen, bei denen man Natur wirklich erleben kann, ohne sie dabei zu zerstören. 5. Verzicht auf Sportarten, die den örtlichen Verhältnissen nicht angemessen sind und viel Wasser oder Energie verbrauchen (z. B. Golfplätze in Trockengebieten oder Tennisanlagen mit Flutlichtbetrieb, Skianlagen mit Kunstschnee). 6. Reduzierung des eigenen Wasserverbrauchs vor allem im Sommer und in heißen Regionen (in Hotels z.B. Handtücher über mehrere Tage nutzen). 7. Unterkünfte mit einer Bauweise wählen, die der sommerlichen Hitze natürlich trotzt. Auf diese Weise verringert man den immensen Stromverbrauch durch Klimaanlagen. 8. Reiseunternehmen bevorzugen, die sich umweltfreundlich präsentieren. 9. Frischware aus der Region bevorzugen statt importierte, abgepackte Lebensmittel. Essen in landestypischen Restaurants ist nicht nur gesünder als in Filialen der Fast-Food-Ketten, sondern unterstützt auch die Menschen vor Ort. Verzicht auf den Verzehr exotischer Speisen, für die gefährdete Arten sterben mussten – wie etwa Schildkröten- oder Haifischflossensuppe. 10. Souvenirs: Bedrohte Arten gehören nicht ins Gepäck. Ohne spezielle Genehmigung dürfen keine Produkte aus Krokodil-, Kaiman-, Schlangen- oder Eidechsenhaut in die EU eingeführt werden. Ebenso sollte auf den Erwerb von Elfenbein, Walross- oder Flusspferdzähnen sowie Walknochen verzichtet werden. Auch viele Muscheln und Schnecken sind geschützt, ebenso viele Holzarten. Der WWF-Souvenirführer zeigt, welche Mitbringsel erlaubt sind bzw. empfohlen werden.

Introduction im April

+ Abfälle sachgemäß entsorgen
+ Reduzierung des eigenen Wasserverbrauchs vor allem im Sommer und in heißen Regionen