Film, Literatur

Literatur und Film: EIN FREUDIGES EREIGNIS – Éliette Abécassis

Irmi Horn

EIN FREUDIGES EREIGNIS. Irmi Horn liest Eliette Abécassis.

Éliette Abécassis (* 27. Januar 1969 in Straßburg) ist eine französische Schriftstellerin. Éliette Abécassis besuchte die Elitehochschule École normale supérieure und studierte Philosophie. Sie unterrichtet in Caen. Ihr Vater Armand Abécassis ist ein renommierter Philosophieprofessor und Historiker für jüdische Geistesgeschichte. Éliette ist selbst praktizierende Jüdin, und ihr Leben ist von jüdischer Religion oder Kultur geprägt.

Mit ihrer polemischen Schilderung des weiblichen Gefühlschaos rund ums Kinderkriegen hatte sie 2005 ein Tabu gebrochen und in Frankreich heftige Debatten angestoßen. Ist es Müttern erlaubt, ihren kleinen Hosenscheißer nicht immer so toll zu finden, ja, manchmal sogar keine “naturgegebene” Mutterliebe zu verspüren? Lassen sich Mütter durch das moderne Öko- und Konsum-Trara rund um den rar gewordenen Kindersegen nicht unnötig verrückt machen?

Wir stoßen auf ein Beziehungsdrama, da eine Schwangerschaft alles verändert und existentielle Fragen aufwirft … und vergleichen die Qualität des Romans mit der Verfilmung.